Kopfschmerzen und Migräne behandeln in St. Gallen
Viele Kopfschmerzen entstehen nicht im Kopf, sondern im Nacken. Eine genaue Abklärung zeigt, welche Form vorliegt — und wie wirksam Chiropraktik in Ihrem Fall sein kann.

Spannungskopfschmerz, zervikogener Kopfschmerz und Migräne werden in der Praxis häufig verwechselt — und entsprechend unterschiedlich behandelt. Internationale Leitlinien empfehlen bei zervikogenen Kopfschmerzen und in vielen Migränefällen ausdrücklich manuelle Therapie als Erstmassnahme vor medikamentöser Dauerbehandlung. In der Chiropraktik St. Gallen kläre ich gemeinsam mit Ihnen, welche Schmerzform vorliegt, und behandle gezielt die mechanischen Auslöser in HWS und Schultergürtel.
Typische Symptome
- Drückender, beidseitiger Spannungskopfschmerz
- Halbseitige, pulsierende Migräneattacken — oft mit Übelkeit und Lichtempfindlichkeit
- Kopfschmerz mit klarem Ursprung im Nacken oder Hinterkopf
- Verstärkung der Schmerzen durch Kopfbewegung oder Druck auf Nackenmuskeln
- Begleitende Sehstörungen, Schwindel oder Tinnitus
- Häufige Kopfschmerzepisoden trotz Medikamenten
Häufige Ursachen
Reizung der oberen drei Halsnerven durch Blockaden und Muskelverspannungen — der Schmerz strahlt nach vorn in den Kopf aus.
Verhärtungen in Nacken-, Schläfen- und Kaumuskulatur lösen ausstrahlende Kopfschmerzen aus.
HWS-Probleme, Schlafmangel, Stress, hormonelle Schwankungen und Ernährung wirken oft zusammen.
Zähneknirschen und Kieferfehlfunktion strahlen häufig als Kopf- und Gesichtsschmerz aus.
Behandlung in der Chiropraktik St. Gallen
Häufigkeit, Auslöser, Begleitsymptome und Vorbehandlungen werden systematisch erfasst.
Beweglichkeit der oberen HWS, neurologische Tests, Triggerpunkt-Palpation und Kiefergelenksprüfung.
Mobilisation oder Manipulation der oberen HWS, Triggerpunkt-Arbeit, Übungen für Haltung und Tiefenstabilität.
Schlaf, Bildschirmarbeit, Flüssigkeit, Stress — wir identifizieren die persönlichen Trigger und arbeiten sie gemeinsam ab.
Warum Dr. Senn
- Langjährige Erfahrung mit therapieresistenten Kopfschmerzpatient:innen
- Sanfte Techniken auch für migräneempfindliche Patient:innen
- Enges Netzwerk mit Neurolog:innen für komplexe Fälle
- Persönliche Betreuung statt Standardprotokoll
- Direkte Krankenkassen-Abrechnung
Häufige Fragen
Hilft Chiropraktik wirklich gegen Migräne?
Bei vielen Patient:innen ja. Studien zeigen, dass Frequenz und Intensität der Attacken durch HWS-Behandlung und Triggerpunkt-Therapie deutlich abnehmen können — gerade wenn ein zervikaler Anteil mitwirkt.
Wie unterscheide ich Spannungskopfschmerz von Migräne?
Spannungskopfschmerz ist meist beidseitig, drückend und ohne Begleitsymptome. Migräne ist häufig halbseitig, pulsierend und geht mit Übelkeit, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit einher.
Wann sollte ich neurologisch abklären lassen?
Bei plötzlichem, ungewohnt heftigem Kopfschmerz, bei neuen neurologischen Ausfällen oder bei Veränderung des gewohnten Schmerzmusters — dann immer zuerst zum Arzt.
Wie lange dauert eine Behandlungsserie?
Erste Verbesserung typischerweise nach 2–4 Sitzungen. Stabile Linderung meist nach 6–10 Behandlungen über mehrere Wochen.
Termin vereinbaren
Direkt beim Hauptbahnhof St. Gallen — keine Überweisung nötig, Krankenkasse übernimmt.